Der Crosswind's-C-Wurf - Bahn frei, Woche drei und vier

von Ulrike Schlögell, 13.11.2011, zuletzt ergänzt am 23.11.2011

Mittlerweile sind schon über zwei Wochen vergangen, seit der C-Wurf gefallen ist und die kleinen DÜDIES (Düse x Diesel) entwickeln sich prächtig.

In diesem Kapitel des Welpentagebuchs lesen Sie von der Zeit ab der dritten Lebenswoche - beginnend mit einer Vorstellung der einzelnen Welpen.

 

 

Immer aktuelle Bilder finden Sie  in der C-Wurf-Galerie. Besuchen Sie auch unsere Facebook-Seite für weitere Informationen und Videos.

Mittwoch, 23. November 2011

Unsere Welpen sind gut 3,5 Wochen alt

In den letzten Tagen haben sich tagsüber die Schlafintervalle der 9 DÜDIES ständig verkürzt; parallel dazu vergrößert sich ihre Ausdauer stetig. Das bedeutet für uns Menschen keinesfalls weniger Arbeit, aber jeden Tag mehr Freude mit der munteren Welpenschar.

CIMG6648
Jeden Tag bestücken wir den Auslauf mit neuem Spielzeug, damit die Kleinen ihre Neugier und ihren Erkundungsdrang befriedigen können. Heute haben wir u.a. aus einem Karton und mehreren Decken eine - schon bei unseren letzten Würfen beliebte - Burg gebaut, die sogleich inspiziert und anschließend von dem Ein oder Anderen kullernder Weise wieder verlassen wurde. Das tat der Begeisterung für diese neue Geländeformation jedoch keinen Abbruch und zum Schluss thronte Milki, alias „Conan" (aktuelles Kampfgewicht 2360 gr.) dick und bräsig auf dem Gipfelplateau, wo er bald darauf in Tiefschlaf fiel.

CIMG6593
Das Fressen aus dem Napf klappt mittlerweile richtig gut wenn man davon absieht, dass alle DÜDIES anschließend über und über beschmiert sind und sich nur unter Protest der unvermeidlichen Reinigungsprozedur unterziehen lassen. Das nehmen wir gerne in Kauf, denn seitdem wir nun abends einen Welpenbrei füttern, schlafen die Welpen deutlich länger, was Düse genießt und wir wirklich dringend gebraucht haben.

CIMG6604
Inzwischen haben schon die meisten künftigen Welpenbesitzer die kleinen „Iltisse" (wer sagt, dass so kleine Welpen wie Schokopopcorn duften?) und ihre Mama besucht, was jedes Mal für alle Beteiligten ein großes Ereignis war. Zwar sind wir noch nicht so weit, die einzelnen Welpen ihren jeweiligen neuen Familien zuordnen zu können, aber es kristallisieren sich doch schon gewisse Vorlieben heraus und auch wir haben bei den meisten Welpen bereits eine Ahnung, zu wem sie in Bezug auf ihren Charakter und ihr späteres Einsatzgebiet passen könnten - wir sind gespannt ...

Für morgen haben wir unseren ersten Kurzausflug in den Garten geplant. Hoffentlich hat die Sonne ein Einsehen und kämpft sich wieder durch die Nebelschwaden, denn wir können es kaum erwarten, das Verhalten der kleinen Chessies bei diesem Outdoor-Event studieren zu können. Hoffentlich können wir dabei auch neue Fotos machen, die wir dann natürlich sofort in die Welpengalerie stellen werden.

Samstag, 19. November 2011

Unser großer Welpenauslauf steht.

Am Donnerstagabend, ist unser Welpenauslauf fertig geworden und kurz darauf haben die kleinen Wollknäule – völlig sicher und interessiert - die große Freiheit erkundet. Dass sich unsere Minis im zarten Alter von knapp 3 Wochen bereits so explorativ verhalten, zeigt uns ein weiteres Mal, dass wir es hier mit einer wirklich frühreifen Meute zu tun haben, die uns sicherlich noch vor einige Herausforderungen stellen wird (hoffentlich sind die Bretter unseres Auslaufs hoch genug).

111118_bild2

Mama Dyna und Klein-Fancy bilden inzwischen ein harmonisches Team bei der Versorgung der Welpenschar: Mama ist für die Atzung und das anschließende Reinigungsritual zuständig und Fancy für die Verdauungsgymnastik. Ob die Welpen wohl später genau wissen, zu welcher Rasse sie gehören - Labrador oder Chessie?

Die Gewichtszunahme beim gestrigen (Freitag) Abendwiegen war bei fast allen Welpen beängstigend hoch. Trotz der vermehrten Bewegung im Auslauf, haben wir Gewichtszunahmen von 160 gr. und mehr zu verzeichnen. Tagessieger war - na klar - Milki mit 1910 gr. Kampfgewicht und seither dem Beinamen „Conan".

111118_bild1

Heute Morgen meldete sich die wilde Bande erst um 6.30 h - aber dann mit Vehemenz - und ergoss sich bald darauf, fast wie die Lemminge, in den Auslauf. Düse war zum ersten Mal offensichtlich erleichtert, ihre Milchlast loswerden zu dürfen, denn sie legte sich gleich hin und genoss/ertrug mit geschlossenen Augen den Angriff der hungrigen Saugmonster. Gestärkt und mit prallen Bäuchen war man zum Spielen aufgelegt, was die müde Mama mit einem Rettungssprung über die Bande quittierte um es sich noch einmal für ein Nachschläfchen im Schlafzimmer gemütlich zu machen. Aber zu neunt konnte man sich auch gut miteinander beschäftigen – eine andere und vor allem amüsantere Art von Frühstücksfernsehen für Frauchen ...

Mittwoch, 16. November 2011

Unsere Welpen sind zweieinhalb Wochen alt und werden jeden Tag goldiger.

Inzwischen ist der Lärm ohrenbetäubend, wenn die Rasselbande der Meinung ist, Mama könnte jetzt endlich wieder zum Säugen antreten (was sie bisweilen durchaus anders sieht ;-) ).

161111_11

Mrs. Chuck

Klein Fancy ist da weniger streng. Sie kann es immer kaum erwarten, dass wir (und Mama Düse) sie endlich zu den Welpen lassen. Es ist einfach schön zuzuschauen, mit welcher Behutsamkeit diese junge Hündin zu den Kleinen Kontakt aufnimmt und wie selbstverständlich sie sich zu ihnen in die Wurfkiste legt, sie beschnuppert, anstupst und gelegentlich sogar schon ein bisschen beleckt.

161111_07
Seit gestern wissen wir: unsere Minichessies sind offensichtlich bereits auf den Klingelton des Handyweckers konditioniert. Sobald die Melodie anfängt zu spielen, setzen sich alle auf ihren kleinen Hintern und stimmen ein gar schauerliches Wölfchen-Geheul an. Das sieht so drollig aus, dass man sie am liebsten sofort aus der Wurfkiste holen und knuddeln möchte – wofür ein hungriger Welpe, der gerade nur ein Bestreben hat, nämlich seinen Hunger zu stillen, sicherlich so gar keine Kapazitäten hätte ...

Nein, wir warten lieber, bis die Gremlins satt und schläfrig sind, dann lassen sie sich bereitwillig beschmusen und erwidern unsere liebevolle Zuwendung, indem sie uns mit der winzigen Zunge ablecken, um sich anschließend genüsslich auf unserem Bauch oder in der Armbeuge in den Schlaf kraulen zu lassen.

Heute haben wir – unter den kritischen Augen von Dyna - begonnen, den großen Auslauf aufzubauen. Damit die Welpen sich nicht verlaufen und vor allem nicht unterkühlen, werden wir ab morgen erst einmal nur die Hälfte des Raumes zur Verfügung stellen und abwarten, was sie mit dem größeren Aktionsradius anfangen. Wir sind schon sehr gespannt.

Beim abendlichen Wiegen haben wir wieder unseren Tagessieger auserkoren: es ist heute Milki mit 1650 gr. und einer Zunahme von 120 gr., dicht gefolgt von Mrs. Y und Herzilein, die beide gut 1,5 kg wiegen.

Aktuelle Bilder von heute gibt's wieder in der Galerie zu sehen.

Samstag, 11. November

Wir haben die wenigen Herbstsonnenstrahlen, die sich am Nachmittag durch den Hochnebel in unser Wohnzimmer verirrten, dazu genutzt unsere 9 Mini-Chessies zu fotografieren.  Obwohl die Kleinen nicht sehr kooperativ waren, sind uns mit vereinten Kräften doch einige schöne Impressionen gelungen.

Wir stellen vor (alle mit ihrem derzeitigen Spitznamen):

 

Die Mädels

  • Herzilein, die Erstgeborene, dark brown und mit einem Traumfell. Den herzallerliebsten Namen hat sie aufgrund Ihres kleinen weißen Brustflecks, der nach der Geburt ziemlich herzförmig aussah. Außerdem hat sie ein überaus herziges Wesen, denn sie nimmt schon jetzt Kontakt zu uns Menschen auf und liebt es gekrault zu werden.
  • Herzilein2Herzilein
  • Madame Y, die Nr. 10 im Wurf, „düsenbrown“, hat ein deutliches Y auf der Brust und gehört zusammen mit Milki und Herzilein zu den "Dicken Drei". Die kleine Wuchtbrumme ist sehr durchsetzungsstark und vertreibt jeden kompromisslos von ihrer Lieblingszitze.
  • Y2Yps
  • Mrs. Chuck, Nr. 7, farblich z. Zt. irgendwas zwischen sedge- und dark-deadgrassfarben. Eine wunderschöne kleine Hündin mit einem sanften, ausgeglichenen Wesen.
  • Frau_ChuckFrau_Chuck3
  • Mrs. Spock, Nr. 4, einfarbig darkbrown, die bei der Geburt senkrecht stehenden Gummiohren an dem kleinen Köpfchen, gaben ihr den Namen. Sie erinnert uns an ein kleines Teddybärchen und ihren Papa Diesel oder einen dunklen Mini-Wombat.
  • Frau_SpockFrau_Spock2
  • Fräulein I, kam als Nr. 5 auf die Welt, ist brown wie Dyna und hat ein kleines I auf der Brust. Sie ist einfach nur wunderhübsch und lieb. Die aktuelle Lieblingshündin meiner Tochter.
    Ieh2Ieh4

 

Die Jungs

  • Mr. Chuck, der  Zweitgeborene und sowohl optisch, als auch verhaltensmäßig das männliche Pendant zu Mrs. Chuck: immer satt und zufrieden und seinem Großvater Splash sehr ähnlich. Aktuell mein Favorit.
  • Chuck2Chuck3
  • Milki, Nr. 3, ebenfalls mit Mamas Fellfarbe, mit einem winzigen weißen Bärtchen und (noch) einigen weißen Zehenspitzen. Keiner kann so laut bellen und heulen, wie er.
  • Milki3Milki4
  • Mr. Spock, kam als Nr. 6 auf die Welt, ist einfarbig dark brown und gleicht seinem weiblichen Zwilling aufs Haar.Wir finden, er hat einen Papa-Diesel-Kopf: rund mit kurzem Schnäuzchen und ist einfach nur zum Fressen niedlich. Den liebe ich auch besonders!!
  • Herr_SpockHerr_Spock3
  • Krümel (ehemals Captain Hook), der Letztgeborene, einfarbig dark brown mit Wuschelpelz. Unser kleiner Wonneproppen, der sich nie beschwert und sogar brav und ohne Protest die Wurmkur nimmt. Er ist ein kleiner Kämpfer und wir sind überzeugt, dass er - auch gewichtsmäßig - bald seine Geschwister eingeholt hat.
    Cap-Hook2Cap-Hook5

 

Seit heute haben die DÜDIES ihr Gewicht  verdreifacht, fast die Hälfte bereits mehr als vervierfacht.

 

Mehr zum C-Wurf lesen Sie im Bereich "Zucht".

Die Autorin

uli_avatar

 

Ulrike Schlögell betreibt seit 2001 die Crosswind's-Hundeschule. Sie bildet seit mittlerweile über 20 Jahren eigene und fremde Hunde für den Jagdeinsatz und die Dummyarbeit aus.

Daneben engagiert sie sich als Verbandsrichterin im DRC, dem sie auch als aktive Züchterin der eher seltenen Chesapeake Bay Retriever angehört.

Verwandte Artikel

 

{module Related Articles}