Ulrike Schlögell


Solange ich denken kann, üben Hunde eine große Faszination auf mich aus und irgendwie beruhte diese Verbindung schon immer auf Gegenseitigkeit. Den daraus resultierenden Wunsch nach einem vierbeinigen Gefährten konnten meine Eltern zunächst allerdings nicht teilen - mit der Vorstellung, so einen pelzigen, oft schmutzigen und manchmal lauten Vierbeiner in die Familie aufzunehmen, wollten sie sich so gar nicht anfreunden. So bekam ich zu meinem 10. Geburtstag einen roten "Steiff"-Dackel in Lebensgröße geschenkt - mit Halsband, Leine und Körbchen - wohl in der Hoffnung, dass der niedliche, aber leblose Spielgefährte als Stellvertreter für einen "echten" Artgenossen gute Dienste tun würde...

 

Einige Jahre später erlagen meine Eltern dann bei einem Kärnten-Urlaub dem treuen Blick der 6 niedlichen "Dackel"-Welpen des Gasthofbesitzers und der langersehnte Hund zog in unsere Familie ein. Ich liebte diesen wilden, lustigen Kerl über alles und verbrachte viel Zeit mit ihm auf Spaziergängen in Feld und Wald. Merkwürdigerweise wurde das äußerst temperamentvolle Hundchen immer größer und größer und entwickelte schon mit wenigen Monaten einen ausgeprägten Stöbertrieb, der von uns immer schwerer zu beherrschen war. Irgendwann trafen meine Eltern den örtlichen Förster im Wald, der sich sehr angetan von dieser wunderschönen "Alpenländischen Dachsbracke" zeigte und wenig später wechselte - zu meinem großen Kummer, aber ganz sicher zum Besten des Hundes - unser Rüde den Besitzer...

 

Ein Cockerspaniel und eine Cocker-Münsterländer-Mix-Hündin begleiteten mich durch die Teenager-  und Studienzeit, aber erst die deutlich sichtbaren jagdlichen Anlagen unserer 1990, ursprünglich als „Familienhund“ angeschafften Golden Retriever Hündin "Candy", führten dazu, dass ich mich intensiv mit der Beschäftigung, Ausbildung und dem Führen von Retrievern und Jagdhunden im Allgemeinen auseinandersetzte und in dieser Zeit auch "das grüne Abitur" ablegte.

 

Seither führe ich alle meine Hunde auf jagdlichen Vereins- und Verbands-Prüfungen, im Jagdeinsatz "unter der Flinte" oder zur Nachsuche und - wenn Zeit und Hund es erlauben - sportlich auf Dummyprüfungen und Workingtests.

Außerdem unterstütze ich andere Hundebesitzer bei der Erziehung und Ausbildung ihrer Vierbeiner - seit 2004 hauptberuflich in meiner Hundeschule CROSSWIND'S  Retrieverseminare und Coaching.

 

Nicht nur um den Anforderungen des § 11 Abs. 1 Nr. 8 f Tierschutzgesetz Genüge zu tun, der für alle Hundetrainer verlangt, dass die erforderliche Sachkunde und vor allem eine tierschutzkonforme Ausbildungsmethode zur Ausübung dieser Tätigkeit nachzuweisen sind, sondern auch um mich weiter zu qualifizieren, habe ich im Jahr 2015 das Zertifikat als Hundeerzieherin und Verhaltensberaterin IHK/BHV erworben.

 

Kynologische Weiterbildung ist für mich selbstverständlich.

Neben regelmäßigen Fortbildungen zu den unterschiedlichsten kynologischen Themen (u. a. bei Dr. Jennifer Hirschfeld, Dr. Esther Schalke, Dr. Barbara Schöning ...) engagiere ich mich seit vielen Jahren ehrenamtlich im Deutschen Retriever Club – zeitweise in der Zuchtkommission, als Ausbilderin für Dummyarbeit und seit meiner Ernennung im Jahr 2009 als Verbandsrichterin DRC/JGHV.

 

Mit dem Einzug meines ersten Chessies "Jet" 1996, habe ich mich der Rasse Chesapeake Bay Retriever verschrieben; im Jahr 2002 erhielt meine Zuchtstätte „Crosswind’s …“ internationalen Zwingerschutz. Seither ziehen wir bei (Eigen-)Bedarf einen Wurf aus (spezieller) jagdlicher Leistungszucht groß. Zuletzt durften wir uns im Januar 2018 über unseren E-Wurf mit 7 Welpen freuen. Für den Herbst/Winter 2019 ist unser F-Wurf geplant (siehe Kennel Crosswind's).

auf einen Blick...

  • Hundeerzieherin und Verhaltensberaterin IHK/BHV seit 2015
  • Verbandsrichterin im JGHV/DRC seit 2009
  • Eigene Hundeschule CROSSWIND'S seit 2004
  • Ausbilderin für den VDH-Hundeführerschein seit 2004
  • Züchterin von Chesapeake Bay Retrievern im DRC seit 2002
  • seit 1992 erfolgreiches Führen der eigenen Hunde im Bereich jagdliche Arbeit  und Dummyarbeit

Meine Trainingsphilosophie...

 

Mit Empathie und Akzeptanz tierschutzkonform ausbilden; konsequent und mit Struktur trainieren!